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Bakelit bzw. Plastik -TTL-Chip?, ev. Labormodell?, ca.5cm lang, Innenleben wahrscheinlich Bauteile mit normaler Groesse, (z.B. Transistoren, Widerstände usw.!?), die wahrscheinlich einfach eingegossen wurden...? Ich vermute, dass mit diesem Chip die “Integrierten Schaltungen” getestet wurden, also bestimmte Logik- Bausteine, die nicht mit einzelnen Teilen aufgebaut waren, sondern wo praktisch die komplette Schaltung als ein Modul aufgebaut wurde. Man sparte sich also dutzende (oder mehr) Bauteile zusammenzuloeten. Das Modul hatte nur einen Spannungsanschluss (z. B. +5 Volt und -5 Volt) sowie (logische) Ein- und Ausgaenge. Ich glaube, diese Module (die kleineren! aus der Massen- Fabrikation) kamen ca. ab 1970 auf den Markt. Sie waren wohl auch billiger, als wenn man die konventionellen Teile einzeln gekauft haette. Vielleicht waere die Mondrakete ohne diese “Integrierte Schaltungen” wegen des Gewichts gar nicht erst vom Boden weggekommen... :-) . Die Geraete wurden durch diese Elektronik- Entwicklung kleiner, und Computer wurden dadurch wahrscheinlich erst moeglich bzw. (relativ) erschwinglich und relativ klein. Bei fruehen Neuentwicklungen (z.B. die ersten 486er Mainboards) kann man (fast immer) sehen, das es z.B. “TTL- Graeber” sind. Dies bedeutet, dass sehr viele Chips noetig sind, in konventioneller Bauweise. Erst wenn dann die Massenproduktion anlaeuft, weil das Geraet gut verkauft wird, oder die Entwicklungszeit vorbei ist, stellen die Chiphersteller ggf. eigene Chips her, wo z.B. 1 Chip dann ev. 100 (oder mehr) TTL- Chips ersetzt.
Eine spaetere Entwicklung dieser “Integrierte Schaltungen” ist die SMD- Technik. Die Module wurden dadurch nochmal viel kleiner! Allerdings fuer Bastler war es etwas schwieriger geworden, diese Chips zu handhaben. Also z.B. war das Entloeten schwieriger, da die SMDs keine “Beinchen” mehr hatten, sondern direkt auf die Oberflaeche der Platinen geloetet wurden, also da wo die Kupferleitungen sind! (SMD = Surface Mounted Devices = Oberflaechenmontierte Teile). |