Modul_ob Ramdisk

Steckmodule/Spielmodule gab es in vielen Variannten, bzw. für viele verschiedene Geräte. Z.B. im Kindercomputer, Spielkonsolen, “PDA” bzw. Handheld (z.B. Sprachmodule), aber hauptsächlich SPIELMODULE! Diese Module hatten also eine einprogrammierte Software, die dann beim einschalten/ booten des Computers gestartet wurde. Im Prinzip kann man jedes Programm dort reinbrennen, wenn es nicht zu lang ist.

Ich glaube, das spätere Bios ist eigendlich auch ein Steckmodul. Es steckt allerdings innen, und ist meist nicht zum Wechseln vorgesehen. Aber es kann upgedatet/ gebrannt werden, also umprogrammiert. Es hat dann also eine neue Software, um den PC zu starten.

Es gab Steckmodule auch als Speicher- (Steck)Module, z.B. für den ZX81 gab es ein 16KB (nicht MB!) Modul, um ihn von 2 oder 4 KB (ja echt!) auf 16 KB aufzurüsten. Das war ca. 1981. Deshalb der Name ZX81... Speichermodule gab es auch als Steckmodule für Laptops. Die sahen dann wie PCMCIA- Karten aus, waren aber keine! Ich vermute auch, dass man die Teile möglichst nicht während des Betriebs reinstecken oder rausziehen sollte, da sie dabei bestimmt kaputt gingen.

Auch fuer viele (andere) Heimcomputer gab es sowas, da Speicher sehr teuer war, und in der Grundausstattung nur wenig Speicher drin war.

Es gab auch “Zeichensatz”- Module fuer Drucker. Diese waren aber wohl nicht direkt am Boot- Vorgang beteiligt, sondern dienten nur als “Daten”- Träger zum auslesen.

Hardware-Laufwerke: Diese Steckkarten können als Festplatten- oder Diskettenersatz dienen. Es ist z.B. das BOOTEN nach dem Einschalten des PCs möglich. Das Programm liegt in einem sogenannten EPROM vor. Dies kann z.B. ein Service- Programm sein, um den PC mit diesem Programm zu starten, ohne eine Festplatte anschliessen zu müssen (z.B. um Tastaturen oder Diskettenlaufwerke zu testen). oder z.B. ein Kassenprogramm. Aber ich glaube, im Prinzip sind das auch Steckmodule...